Meilensteine

Die Projektlaufzeit beträgt ein Jahr bis zum Sommer 2018. Innerhalb dieser Zeit werden folgende Meilensteine erreicht:
Energie- und Treibhausgasbilanzen erfassen die Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen in allen klimarelevanten Bereichen und gliedern sie nach Verursachern und Energieträgern.
Die Potenzialanalyse ermittelt die kurz- und mittelfristig technisch und wirtschaftlich umsetzbaren Einsparpotenziale sowie die Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz in allen Bereichen, besonders aber in privaten Haushalten und Gewerbebetrieben (z.B. durch den Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplung) und zur Nutzung Erneuerbarer Energien. Zur Zielfestlegung wird ein Referenzszenario (Tendenz ohne Klimaschutzanstrengungen) und ein Klimaschutzszenario (THG-Minderung bei konsequenter Klimaschutzpolitik) erstellt.
Für eine erfolgreiche Umsetzung des Klimaschutzkonzepts ist es notwendig, die betroffenen Verwaltungseinheiten, Investoren, Energieversorger oder Interessenverbände wie Handwerkskammern und Umweltverbände sowie die verschiedenen Bevölkerungsgruppen schon bei der Erstellung des Klimaschutzkonzepts einzubinden. In einem partizipativ gestalteten Prozess soll von Beginn an mit sämtlichen relevanten Akteuren gemeinsam ein Leitbild entwickelt und die später umzusetzenden Maßnahmen ausgewählt werden. Dazu finden im Januar und Februar 2018 Workshops zur aktiven Mitarbeit statt (siehe "Veranstaltungen").
Der Maßnahmenkatalog enthält eine Übersicht über die wichtigsten bereits durchgeführten Klimaschutzmaßnahmen sowie deren Wirkung und stellt die neu entwickelten Klimaschutzmaßnahmen dar. Die neuen, partizipativ erarbeiteten Maßnahmen müssen die Zielsetzung und die Szenarienannahmen widerspiegeln. Der Maßnahmenkatalog bildet die Grundlage für die spätere Umsetzung durch einen Klimaschutzmanager bzw. eine Klimaschutzmanagerin.
Die im Prozess der Konzepterstellung ins Leben gerufenen Klimaschutzaktivitäten und -gremien sollen dauerhaft in der Kommune verankert werden ("Wo soll das Thema Klimaschutz künftig in der Verwaltung angesiedelt sein?", "Wie sind Vernetzungen mit Gemeinden oder anderen Landkreisen geplant?" oder "Wie soll das Thema Klimaschutz mit der regionalen Wertschöpfung verbunden werden?").