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Telefonische Beratung für junge Familien


Das Team der Frühen Hilfen des Landkreises Lörrach: (von links) Viola Frei, Beate Schapfel, Christine Sautter, Ronja Neumann. Foto: Fotohaus Trefzger, LörrachInsbesondere für Schwangere und Familien mit einem Säugling können die vielen Einschränkungen, die die Pandemie mit sich bringt, zur Belastung werden. Zu viele zusätzliche Fragen stehen im Raum, vor allem zu Verhaltensregeln und Hygienemaßnahmen, zum Kontaktverbot, Ansteckungsrisiko und Stillen. Gerade jetzt sind verlässliche Unterstützungs- und Hilfsangebote von großer Wichtigkeit: Die vier regionalen Fachstellen der Frühen Hilfen bieten weiterhin Rat und Unterstützung bei Ängsten, Sorgen und Fragen rund um die Familie.

Die Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen beraten nun telefonisch statt persönlich, aber weiterhin qualifiziert, kostenlos und vertraulich in allen Fragen rund um die Entwicklung des Kindes, Erziehung, Eltern-Kind-Bindung und seelische Belastungen.

Unbürokratisch vermitteln sie auf Wunsch auch eine kostenfreie Begleitung durch eine ehrenamtliche Familienpatin, Familienhebamme oder eine Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Inwieweit deren Unterstützung zu Hause möglich ist, orientiert sich an den aktuellen Hygiene-Hinweisen des Robert-Koch-Instituts, des Bundesgesundheitsministeriums und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

"Wir haben es mit einer Situation zu tun, die für alle neu ist und die sich von Tag zu Tag ändern kann", so Günter Koenemund, Sachgebietsleiter für Psychologische Beratung und Frühe Hilfen beim Landratsamt Lörrach. "Besuchskontakte sind seit letzter Woche auf ein Minimum reduziert. Aber auch eine Beratung per Video oder Telefon kann eine wertvolle Stütze im neuen Corona-Alltag mit Kind darstellen."

Kontakt zur Fachstelle Frühe Hilfen: Telefon: 07621 410-5333, E-Mail: fruehehilfen@loerach-landkreis.de

Weitere Informationen zu den Frühen Hilfen unter www.loerrach-landkreis.de/fruehehilfen sowie unter http://lörrach.frühehilfen.info.