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Hangrutschungen, Steinschlag

foto steinschlag Eine Hangrutschung ist eine hangabwärts gerichtete Bewegung von Erde und/oder Fels. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird oft „Erdrutsch“ verwendet, während der wissenschaftlich korrekte Oberbegriff „gravitative Massenbewegung“ ist. Die Größe der Hangrutschungen variieren von wenigen m² bis einigen km². Die Bewegungsgeschwindigkeiten reichen von wenigen mm/Jahr bis über 80 km/h. Auslöser sind extreme Starkregen, sehr lang anhaltende Regenschauer, Schneeschmelze, Erdbeben oder Kombinationen aus den genannten Faktoren. Hangrutschungen sind natürliche Prozesse, die entscheidend zur Entstehung der Landschaft beigetragen haben und noch immer beitragen. Während sehr große Ereignisse eher selten auftreten, finden kleinere Hangrutschungen sehr häufig statt. Daneben bewegen sich Hänge oft mit wenigen mm/Jahr hangabwärts, was mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar ist.

Zu Problemen kann es kommen, wenn bei der Bebauung die Hangrutschungsgefährdung entweder gar nicht erkannt oder aber falsch eingeschätzt wird. Der Bauherr selbst kann die Risiken dadurch reduzieren dass er ein Baugrundgutachten erstellen lässt und die von den Gutachtern empfohlenen Sicherungsmaßnahmen ergreift.

Weitere Informationen:

Merkblatt Hangrutschungen des Landkreises Lörrach
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Mitarbeiter
  • Fachbereich Umwelt: Bodenschutz / Altlasten
  • Komm. Teamleitung - Altlasten u. Bodenschutz, Energie- und Klimaschutz, Altlasten (Rheinfelden, Grenzach-Wyhlen)
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