Pressemitteilung

Breitbandausbau erreicht Gewerbegebiet Herten


Spatenstich Gewerbegebiet Herten
Bild (von links): Martin Bornemann von der Baufirma Econtech aus Stuttgart, Christopher Sieber von der Planung und Bauüberwachung regioDATA GmbH aus Lörrach, Kai Kiel von der Tiefbauabteilung der Stadtverwaltung, Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, Wirtschaftsförderer Elmar Wendland, der kommissarische Bauamtsleiter und Leiter der Stadtwerke, Tobias Obert, sowie Paul Kempf, Geschäftsführer des Zweckverbands Breitbandversorgung.

„Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung“, betonte Oberbürgermeister Eberhardt und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Zweckverband des Landkreises. Gebe es doch von Anfang an eine gute Verständigung darüber, wo Breitband „hingehöre“. In einer ersten Etappe etwa sei zunächst das Gewerbegebiet Schildgasse an das schnelle Internet angeschlossen worden, dessen Bandbreiten „nicht zukunftsfähig“ gewesen waren. Daraufhin folgte das Gewerbegebiet Einhäge und die ländlichen Regionen im Stadtgebiet wie etwa Nordschwaben. Im Gewerbegebiet Herten sei eine gute Internetverbindung ebenfalls „unbedingt notwendig“, hob Eberhardt hervor – spiele das digitale Format doch gerade auch bei Betrieben, die international tätig sind, eine große Rolle.
 
„Wir sind froh, dass wir den Zweckverband haben“, erklärte das Stadtoberhaupt und freute sich dabei auch über eine weitere erfolgreiche Breitbandbaustelle: In der Innenstadt schreitet das schnelle Internet in Kooperation mit dem Nahwärmenetz der Stadtwerke ebenfalls gut voran. 
 
Über die Details zum Anschluss des Hertener Gewerbegebiets sprach anschließend Zweckverband-Geschäftsführer Kempf und erläuterte das Vorgehen: So gehöre das Gewerbegebiet Herten später einmal zu einem großen Ringnetz, dessen Glasfaserkabel durch mehrere Gewerbegebiete und über den Dinkelberg bis ins Wiesental führen wird. Hintergrund dieser Variante sei – wie Kempf erklärte – die etwas schwierige Lage am Rhein mit der Landesgrenze zur Schweiz. Als nächsten Ausbauschritt nannte er die Weiterführung der Leitungen in Richtung Rheinfelden, um auch dort weitere Gebiete an das Ringnetz anzuschließen.
 
Die Anschlussquote im Gewerbegebiet Herten, in dem eine Mischung aus größeren und kleinere Unternehmen zu finden ist, bezeichnete er als gut und versicherte: „Solange der Bagger da ist, können sich Unternehmen auch noch kurzfristig für einen Anschluss entscheiden.“ Ein späterer Anschluss sei ebenfalls möglich, werde dann aber teurer. Aktuell liegt der subventionierte Preis für einen Hausanschluss für Unternehmen bei 600 Euro netto zuzüglich Mehrwertsteuer. 
 
Die Kosten für die aktuellen Bauarbeiten im Gewerbegebiet bezifferte Kempf auf rund 650000 Euro, inklusive der Beträge, die für die Zuleitung aus dem Gewerbegebiet Einhäge ausgegeben wurden.
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Redakteur / Urheber
Silvia Wassmer, Stadt Rheinfelden