Informationen für Erwachsene

Woran erkennt man eine Gefährdung?

Gewalt gegen Kinder ist nicht immer einfach zu erkennen. Die Mithilfe aller Erwachsenen ist notwendig, um den Kinderschutz zu gewährleisten. Neben Fachpersonen brauchen Kinder auch in ihrem Umfeld verlässliche Ansprechpartner.
Das Wohl eines Kindes oder Jugendlichen kann auf unterschiedliche Art und Weise gefährdet sein:
  • Vernachlässigung
  • Erziehungsgewalt und Misshandlung
  • Sexualisierte Gewalt
  • Häusliche Gewalt/Partnerschaftsgewalt

Wie können Sie helfen?

Um abzuwägen, ob das Wohl eines Kindes oder Jugendlichen gefährdet ist, und um die richtigen Handlungsstrategien zu entwickeln, bedarf es professioneller Kenntnisse. Es ist wichtig, bei Verdacht die Ruhe zu bewahren und sich professionelle Unterstützung zu holen. Das oberste Ziel ist es, den Schutz des Kindes vor weiterer Gewalt oder Vernachlässigung sicherzustellen! Je nach Alter sollte nicht über den Kopf des Kindes/Jugendlichen hinweg entschieden werden, sondern alle Schritte mit ihm/ihr abgesprochen werden. Gewalttätige Erwachsene sollten nicht einfach so mit Vorwürfen konfrontiert werden, weil dies zu Drohungen und mehr Gewalt gegen das Kind führen kann. Ist eine Gefährdung akut, sollte man sich umgehend an die Sozialen Dienste des Fachbereichs Jugend & Familie wenden.

Sie brauchen Hilfe?

Persönliche Beratung Telefonische Beratung Beratung im Internet

Telefonische Notdienste im Landkreis Lörrach

Außerhalb der normalen Dienstzeiten der Sozialen Dienste und anderer Beratungsstellen können Kinder und Jugendliche, (auch bei körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt) rund um die Uhr einen ersten Ansprechpartner finden in der
Notfallambulanz des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am St. Elisabethen-Krankenhaus gGmbH Lörrach, Feldbergstr. 15, 79539 Lörrach. Die Ambulanz ist täglich rund um die Uhr erreichbar unter der folgenden Tel. Nr.: 07621 171-4040.

Bei Gefahr im Verzuge kann auch die Polizei über den Notruf 110 um Unterstützung gebeten werden.

Mutter