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Schnupperpraktikum: Pflegeberufe jetzt ausprobieren


Ab dem 12. Mai, dem internationalen Tag der Pflege, können Interessierte im Landkreis Lörrach unkompliziert ein ein- bis zweitägiges Kurzpraktikum im Bereich Pflege machen und verschiedene Tätigkeitsbereiche sowie Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten kennenlernen.

Pflegeberufe sind vielfältig, herausfordernd, sinnstiftend – und zukunftssicher. Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte und freiwillig Engagierte sind der Stützpfeiler unserer gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung. Der Ruf der Pflege wird dieser lebendigen Tätigkeit jedoch nicht immer gerecht. Deshalb wurde in einer Projektgruppe der Kommunalen Pflegekonferenz des Landkreises Lörrach das Format des Schnupperpraktikums entwickelt. Es wird nun landkreisweit unter Schirmherrschaft von Landrätin Marion Dammann mit kooperierenden Einrichtungen umgesetzt.

Beim Schnupperpraktikum kann man beispielsweise einer Pflegefachkraft in der stationären oder ambulanten Pflege über die Schulter schauen. Dabei werden die Tagespraktikantinnen und -praktikanten durchgehend begleitet. Möglich ist dies zu einem individuellen und flexiblen Zeitpunkt ab dem 12. Mai bis etwa Sommer 2025. Eine Informationsmappe zu den vielfältigen Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten ergänzt das Angebot.

Mögliche Praktika-Orte sind Hausen, Kandern, Lörrach, Rheinfelden, Rheinweiler, Schliengen, Schopfheim und Weil am Rhein. Zu den Einrichtungen zählen Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, Krankenhäuser und Häuser der Tagespflege. Interessierte wenden sich direkt an die teilnehmenden und unterstützenden Einrichtungen. Adressen, Ansprechpersonen und weitere Informationen sind unter www.loerrach-landkreis.de/pflegeberufe-ausprobieren zu finden.

Die Projektgruppe der Kommunalen Pflegekonferenz zur Förderung der Pflegeberufe initiierte das Format des Schnupper-Kurzpraktikums im Landkreis Lörrach. Foto: Renate Krüger

Kommunale Pflegekonferenz

Im Rahmen Kommunaler Pflegekonferenzen beraten sich die Mitglieder zu Fragen der notwendigen kommunalen Pflege- und Unterstützungsstrukturen, der Schaffung von altersgerechten Quartiersstrukturen – insbesondere unter Einbeziehung neuer Wohn- und Pflegeformen, der kommunalen Beratungsstrukturen für an den Bedarfen orientierte Angebote sowie der Koordinierung von Leistungsangeboten.

Zu den Mitgliedern zählen die kreisangehörigen Städte und Gemeinden, der Landkreis, die zuständige Heimaufsicht sowie Vertretende der vor Ort tätigen ambulanten und stationären Wohn- und Pflegeeinrichtungen oder -dienste, der entsprechenden Interessenvertretungen zur Mitwirkung und Mitbestimmung in den Pflegeeinrichtungen, Pflege- und Gesundheitsfachkräfte, der vor Ort im Ehrenamt und aus der Bürgerschaft Tätigen nach der Unterstützungsangebote-Verordnung, der Träger sowie der Landesverbände der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung, des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung, der örtlichen Selbsthilfegruppen und Interessenvertretungen von Menschen, die aufgrund ihres Alters, wegen Krankheit oder Behinderung auf Pflege- und Unterstützung angewiesen sind sowie deren Angehörige.

Die Geschäftsstelle der Kommunalen Pflegekonferenz wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.

Weitere Informationen unter: www.loerrach-landkreis.de/pflegekonferenz