Nach der Einführungsveranstaltung oder einer individuellen Einführung besprechen wir mit Ihnen Ihre zeitlichen Kapazitäten, die Wohnorte potenzieller Betreuter sowie die Personengruppe, die Sie gerne betreuen möchten.
Erfahrungen unserer ehrenamtlichen Betreuer zeigen, dass der monatliche Aufwand nach einer anfänglich etwas intensiveren Einarbeitungsphase bei etwa fünf Stunden liegt.
Ehrenamtliche Betreuungen richten sich in erster Linie an Menschen, die bereits in Pflegeheimen oder Wohneinrichtungen leben oder durch einen ambulanten Dienst in ihrem Alltag unterstützt werden. Aufgaben wie Putzen, Kochen, Einkaufen oder Pflege gehören nicht zur rechtlichen Betreuung.
Betreute können erwachsene Menschen jeden Alters sein.
Zum gegenseitigen Kennenlernen findet ein gemeinsames Treffen statt, an dem idealerweise die betroffene Person sowie eine Bezugsperson teilnehmen. In diesem Gespräch werden Aufgaben und zeitliche Möglichkeiten geklärt, um Missverständnisse zu vermeiden.
Nach dem Treffen haben beide Seiten Bedenkzeit. Wenn sowohl Sie als auch die betreute Person einer Betreuung zustimmen, leitet der Betreuungsverein den Vorschlag an die zuständige Behörde weiter.
Die Behörde benötigt von Ihnen anschließend ein Führungszeugnis sowie eine Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis.