Werksgelände BASF (Grenzach-Wyhlen)

2007 veranlasste die Firma Ciba Spezialitätenchemie Grenzach GmbH eine erste orientierende Untersuchung des Standorts. Weitere umfassende Erkundungen folgten auf Basis der in Baden-Württemberg standardisierten Altlastenbewertungsverfahren.

Seit März 2015 liegt der Abschlussbericht "Zusammenfassung der Altlastenuntersuchungen auf dem Werksgelände der BASF Grenzach GmbH" vor. In diesem umfangreichen Gutachten wurde zunächst die 120-jährige Entwicklung der unterschiedlichen industriellen Nutzung aufgearbeitet und dargestellt. Im Anschluss daran wurden die einzelnen Auffüllbereiche mit allen dazu vorliegenden Informationen bzw. Untersuchungsergebnissen näher betrachtet. Dabei wurden auch bereits früher durchgeführte Untergrunduntersuchungen sowie die in den letzten Jahren erfolgten Rückbaumaßnahmen von Gebäuden und Anlagen berücksichtigt (siehe Karte unten).

Bei der überwiegenden Zahl der Verdachtsflächen (siehe Übersichtsplan) hat sich kein weiterer Handlungsbedarf ergeben. Für drei Flächen erfolgte entsprechend der systematischen Vorgaben des deutschen Bodenschutzrechts im nächsten Schritt eine sogenannte „Detailuntersuchung“. In den Jahren 2016/2017 wurden geophysikalische Erkundungsmethoden sowie großkalibrige Aufschlussbohrungen, Bodenluftabsaugungen und geohydraulische Untersuchungen durchgeführt. Die Altlastenbewertungskommission hat am 11.12.2017 die Bewertungen der drei Flächen vorgenommen.

Aktuell befindet sich von den drei Altablagerungen noch die Fläche „AA Werksdeponie“ in der Bearbeitung. Im Jahr 2025 wurde die Fläche zur „Sanierungsuntersuchung“ eingestuft. Für die beiden anderen Altablagerungen «AA Flache Rheinuferzone» und «AA Bauschuttdeponie Weiden» wurde kein weiterer Handlungsbedarf festgestellt.

Darüber hinaus befindet sich auf dem Werksgelände die – teilweise mit der Abwasserreinigungsanlage überbebaute – Altablagerung Kesslergrube, Perimeter 2. Mehr Informationen zur Kesslergrube finden Sie hier.

Karte der Altlasten BASF_Stand 2025