CORONA: Informationen für Erkrankte und Verdachtsfälle

  • Gesundheitsamt Landkreis Lörrach
    ☎️ 07621 410-8971 / montags bis freitags von 8.30 - 10.30 Uhr
    E-Mail: covid19@loerrach-landkreis.de
  • Landesgesundheitsamt in Stuttgart
    ☎️ 0711 904-39555 / montags bis freitags: 9 - 18 Uhr
  • Das Wirtschaftministerium Baden-Württemberg hat eine gebührenfreie Telefon-Hotline für Unternehmen freigeschaltet. Sie erhalten hier unter anderem Antworten zu Schließungen von Geschäften und wirtschaftlichen Hilfsprogrammen.
    ☎️ 0800 40 200 88 / montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr
  • BDP-Corona-Hotline (Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.)
    Psychischen Belastungen durch die Corona-Krise entgegenwirken
    Die BDP-Corona-Hotline richtet sich an alle, die durch die Corona-Krisensituation psychisch belastet sind, indem sie beispielsweise unter der häuslichen Isolation leiden, den sozialen Rückhalt vermissen, die Struktur im Alltag verlieren oder unsicher sind, wie es weitergeht. Zur Unterstützung bieten professionelle Psychologinnen und Psychologen telefonische Beratung in dieser besonderen Belastungssituation an.Die BDP-Corona-Hotline ist für die Anrufenden kostenlos und anonym:
    ☎️ 0800 777 22 44 / täglich von 8:00 - 20:00 Uhr
    Realisiert wird die BDP-Corona-Hotline durch den ehrenamtlichen Einsatz von Psychologinnen und Psychologen und den Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP).
    https://www.bdp-verband.de/aktuelles/2020/corona/bdp-corona-hotline.html
  • Hotline der Helios-Kliniken: kostenfrei und Rund um die Uhr besetzt
    https://www.helios-gesundheit.de/unternehmen/aktuelles/pressemitteilungen/detail/news/neues-angebot-der-helios-hotline-corona/
    ☎️ 0800 8 123 456 / täglich
  • Zentralinstitut für seelische Gesundheit Mannheim
    Unsere telefonische Beratung für Senioren bietet Menschen über 65 Jahren, die durch die Corona-Pandemie verunsichert sind, psychiatrische und psychologische Beratung an.
    ☎️ 0621 1703-3030 / montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr
    https://www.zi-mannheim.de/institut/news-detail/corona-krise-telefonische-beratung-fuer-senioren.html
  • Hinweise für an Depression erkrankte Menschen während der Corona-Krise
    Die mit dem Corona-Virus verbundenen Ängste und Einschränkungen stellen für an Depression erkrankte Menschen große Herausforderungen dar. Denn: In einer Depression wird alles Negative im Leben vergrößert wahrgenommen und ins Zentrum gerückt, so auch die Sorgen und Ängste wegen des Corona-Virus. Betroffene können jedoch gegensteuern. Hier finden Sie einige Hinweise:
    https://www.deutsche-depressionshilfe.de/corona
  • Telefonseelsorge
    0800 1110111 / Rund um die Uhr besetzt
    telefonseelsorge.de
  • Nummer gegen Kummer
    116 111 (für Kinder und Jugendliche) / Mo - Sa von 11 bis 20 Uhr
    nummergegenkummer.de
Das neuartige Corona-Virus mit dem offiziellen Namen “SARS-CoV-2“ wird von Mensch zu Mensch übertragen und kann eine Atemwegserkrankung auslösen, die als “COVID-19” bezeichnet wird. Krankheitszeichen sind Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen. Todesfälle traten allerdings bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder bereits zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus verlaufen schwer. Bei den in Deutschland bekannt gewordenen Fällen standen bisher meist Erkältungssymptome im Vordergrund.

Wenden Sie sich bei einer entsprechenden Symptomatik zunächst telefonisch an Ihren Hausarzt.
Personen, die direkten Kontakt zu einer nachgewiesenermaßen an Coronavirus erkrankten Person hatten, sollten eine konsequente häusliche Isolation mit Kontaktvermeidung einhalten und bei Symptomen telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt aufnehmen.

Des Weiteren ist der Arbeitgeber zu informieren. Ohne Symptome und somit ohne Krankmeldung muss mit dem Arbeitgeber das weitere Vorgehen besprochen werden (z.B. Freistellung, Home Office etc.).
Das Risiko, sich bei einer Person mit einer COVID-19 Infektion (SARS-CoV-2) angesteckt zu haben, ist eher gering, wenn es sich um einen Kontakt der Kategorie II gehandelt hat.
Weitere Informationen im Merkblatt Informationen für Kontaktpersonen der Kategorie II
Die geänderte Corona Verordnung bei Einreise sieht keine pauschale Quarantäne mehr vor. Dies gilt auch für Personen, die aus einem Staat außerhalb des Schengenraums einreisen.

Eine pauschale Einreise-Quarantäne gibt es nur noch dann, wenn die Person aus einem Land einreist, das mehr als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen aufweist (7-Tage-Inzidenz). Die aktuellen Zahlen nach den statistischen Auswertungen und Veröffentlichungen des European Center for Disease Prevention and Control (ECDC) sind auf der Website des RKI veröffentlicht.  

Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu den Risikogebieten

Die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne finden Sie hier.

Gemäß §2 (5) der Corona VO Einreise Quarantäne können Einreisende  von der Quarantäneverpflichtung ausgenommen werden, wenn sie über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen.

Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt worden sein und muss den Test und Laborkriterien des RKI entsprechen
(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html). Sofern kein Test vor Einreise durchgeführt wurde, ist es auch möglich, sich nach der Einreise nach Deutschland testen zu lassen.  

Weiterhin liegt die Zuständigkeit bei den Ortspolizeibehörden. Dort wird über die Anerkennung des Tests sowie über die daraus resultierenden Konsequenzen (ggf. Aufhebung der Quarantäneverpflichtung) entschieden. 

Bußgeldkatalog für Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz
in Verbindung mit der CoronaVO Einreise


(Stand: 17.06.2020)

Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung vom 04.06.2020

Fieberambulanz Lörrach schließt ab 6. Juni

Hausärzte können ihre COVID-Patienten dank Schutzausrüstung selbst versorgen
Die Fieberambulanz in Lörrach wird geschlossen, der letzte Dienst findet am 5. Juni 2020 statt. Durch die mittlerweile gute Ausstattung mit eigener Schutzausrüstung betreuen die meisten Hausarztpraxen ihre COVID-Patienten inzwischen selbst.

Für die Praxen, die, aus welchen Gründen auch immer (z. B. selbst Angehörige vulnerabler Patientengruppen), COVID-Patienten nicht versorgen können, hat die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) flächendeckend über 200 sogenannte Corona-Schwerpunktpraxen (CSP) etabliert. Die CSP stellen definierte Zeitslots für die Untersuchung, Behandlung und Abstriche von COVID-Verdachtsfällen zur Verfügung. So ist sichergestellt, dass alle Patienten in Baden-Württemberg bei Bedarf Abstriche erhalten.


Zurückgehende Infektionszahlen

Die KVBW reagiert damit auf die zurückgehenden Infektionszahlen und die damit deutlich sinkenden Patientenzahlen in der Fieberambulanz, die den weiteren Bestand nicht rechtfertigen würde. Allerdings sei sie auf eine mögliche zweite Infektionswelle vorbereitet, so dass, falls erforderlich, die Fieberambulanz auch schnell wiedereröffnet werden könnten.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KVBW, Dr. Johannes Fechner, bedankte sich bei allen Beteiligten: „Uns ist es gelungen, innerhalb sehr kurzer Zeit mit den Fieberambulanzen eine Struktur zu schaffen, die einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet hat, dass wir gut durch die Pandemie gekommen sind, was die Versorgung der Bevölkerung angeht. Das ist der engen Zusammenarbeit mit den Landratsämtern und Bürgermeistern, aber auch dem großen Engagement der Ärztinnen und Ärzte und des medizinischen Fachpersonals zu verdanken. Gleichzeitig konnten wir den Krankenhäusern den Rücken freihalten, damit sie ihre Kapazitäten für die schweren Fälle einsetzen können. Dafür gebührt allen Beteiligten unser herzlicher Dank!”
Wenn ein Patient zum Test angemeldet wurde und vom Hausarzt eine Krankmeldung erhält, sollte diese andauern, bis das Testergebnis da ist. Stellt sich ein Hausarzt dagegen, kann der Betroffene mit dem Arbeitgeber Vereinbarungen treffen, wie bis zum Testergebnis weiterverfahren wird (ggf. Freistellung etc.). Wenn vorhanden, kann auch der Betriebsarzt eingeschaltet werden.
Alle Patienten erkundigen sich beim Hausarzt nach den Ergebnissen, wenn sie von diesem nicht aktiv telefonisch oder per E-Mail (selten per Post) kontaktiert und über einen negativen Befund informiert werden. Das Deutsche Rote Kreuz kann keinerlei Auskunft über Testergebnissse geben.

Das Gesundheitsamt (die Klinik bei stationär behandelten Patienten) benachrichtigt unverzüglich Betroffene bei positiven Befunden. Es werden auch weiterhin alle angegebenen Kontaktpersonen informiert.

Liegt ein negatives Testergebnis vor und zeigt der Patient dennoch weiterhin Symptome, entscheidet der Hausarzt, wie er weiter vorgeht.
Wenn durch das Gesundheitsamt eine offizielle Quarantäne für eine konkrete Person verhängt wird, so wird das der Person schriftlich mitgeteilt. Dort steht auch, an wen sich die Person bezüglich Fortzahlung von Lohn/Gehalt wenden muss.

Die offizielle Quarantäne wird vom Gesundheitsamt nur in bestätigten positiven Fällen oder bei engen Kontaktpersonen zu (nachverfolgbaren!) positiven Fällen ausgesprochen und hat starke Einschränkungen der persönlichen Freiheit zur Folge, die bei Nichtbefolgen strafrechtliche Konsequenzen haben. Alle derartigen Personen werden namentlich geführt und entsprechend aufgeklärt.
Die Aufrechterhaltung der Entsorgungssicherheit und der Schutz der Mitarbeiter und Bürger hat für die Abfallwirtschaft Landkreis Lörrach oberste Priorität.

Alle Restmüll- und Bioabfälle aus einem Haushalt, in dem sich Personen mit bestätigter Coronainfektion in häuslicher Quarantäne befinden, sollen nach Empfehlung des Umweltministerium Baden-Württemberg in reißfesten, fest zugeschnürten Kunststoffbeuteln in die Restabfallbehälter gegeben werden. 

Dies gilt vor allem für Abfälle mit Körpersekreten, wie zum Beispiel benutze Papiertaschentücher oder Mund-Nasen-Schutz. Aber auch Altpapier und Verpackungen sollen in verschlossenen Müllsäcken über die Restmülltonne entsorgt werden. Spitze oder scharfe Gegenstände müssen stich- und bruchfest in Einwegbehältnissen sicher verschlossen werden. Geringe Mengen an flüssigen Abfällen sind in saugfähigem Material zu speichern, damit keine Tropfen entstehen können. Größere Mengen an flüssigen Abfällen dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden.

Bitte die Müllsäcke direkt in die Abfalltonnen oder Container geben und nicht daneben stellen. Sind die Abfalltonnen oder Container bereits gefüllt, ist eine gesicherte Lagerung bis zur nächsten Abholung an einem möglichst kühlen Ort notwendig (z.B. Keller).
 
Die Restabfallbehälter werden wie gewohnt nach Tourenplan geleert.

Wertstoffe, wie Altglas und Elektro- /Elektronikabfälle, sowie Batterien und Schadstoffe sollen bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufbewahrt werden.
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Informationen für Ärzte

Infofilm: Alles, was Sie über das Coronavirus wissen müssen

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung