CORONA-VIRUS: Vorgaben zu Ferienprogrammen für Kinder und
Jugendliche

Durch die positive Entwicklung des Infektionsgeschehens seit Ende Mai sind in vielen Lebensbereichen Lockerungen möglich, die sich auch auf die Kinder- und Jugendarbeit und speziell auch auf Ferien- und Freizeitaktivitäten auswirken.
 
Konkret wurden folgende neue Regelungen erarbeitet:
  • Ferienprogramme und Zeltlager sind ab dem 1. Juli 2020 mit bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und ab dem 1. August 2020 mit bis zu 500 Personen möglich (ab dem 1. August werden die Betreuenden bei der maximal zulässigen Personenzahl mit eingerechnet).
  • Bei Angeboten, an denen mehr als 100 Personen teilnehmen, sind aus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern feste Gruppen von bis zu 30 Personen zu bilden, in denen innerhalb der Gruppe die Abstandsempfehlung von 1,5 Meter nicht eingehalten werden muss. Zwischen den Gruppen wird der Mindestabstand empfohlen.
  • Bei Übernachtungen in Zelten kann für die Schlafenszeit von der Abstandsempfehlung abgewichen werden. Durch geeignete Vorkehrungen wie beispielsweise den Einsatz eigener Zelte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder die Bereitstellung von zusätzlichen Zelten soll eine massenhafte Belegung möglichst reduziert werden.
  • Eine Selbstversorgung ist bei Angeboten mit Übernachtung in Zelten möglich. Die allgemeinen Hygienevorschriften bei der Zubereitung und der Ausgabe von Speisen und Getränken sind zu beachten.
  • Für die gemeinsame An- und Abreise sowie für Ausflüge als Teil der Ferienprogramme und Zeltlager gilt die Pflicht zum Tragen einer nicht-medizinischen Alltagsmaske oder einer vergleichbaren Mund-Nasenbedeckung.

Weitere Informationen

Die Verordnung des Sozialministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus) bei Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit (Corona-Verordnung Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit – CoronaVO Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit) finden Sie online.
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