Pressemitteilung

Drohender Felsabsturz: Weiterhin Lebensgefahr bei Präg an der L 149


Um weitere Felsabgänge oberhalb der L 149 bei Präg zu verhindern, arbeiten derzeit Fachfirmen, Geologen sowie Vertreter der Waldwirtschaft und der Naturschutzverwaltung eng zusammen. Zur konkreten Planung der Felssicherung werden weitere Untersuchungen Aufschluss geben. Sämtliche Ausführungen vor Ort erfolgen unter hohen Anforderungen, da die Betretung lebensgefährlich und der Einsatz von Maschinen schwierig ist. Die Beseitigung loser Felspartien stellt zudem eine logistische Herausforderung dar: Die Abbruchstelle befindet sich weit außerhalb des Straßengrundstücks in unwegsamem Gelände. Wie lange die Arbeiten dauern werden, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

Nachdem am Sonntagabend bei Todtnau-Präg ein rund zehn Kubikmeter großer Fels auf die L 149 gerollt war, droht ein weiterer 70 Tonnen schwerer und 30 Kubikmeter großer Fels in der Nähe des ersten Felsabgangs abzustürzen. Ursache für den ersten Abgang war ein Baum, dessen Wurzeln die Felsformation sprengte.

Es besteht Lebensgefahr, daher ist das Betreten des Geländes verboten. Bis das ganze Gelände gesichert ist, bleibt die Straße von Präg nach Bernau weiter voll gesperrt und wird durch den Ortsteil Präg und Todtmoos nach Bernau umgeleitet. Auch der Wanderweg in unmittelbarer Nähe bleibt gesperrt.