Pressemitteilung

Gesundheitsamt: Zugang zu Abstrichstelle weiterhin nur mit Termin


Die zentrale Abstrichstelle für Corona-Verdachtsfälle, die am 10. März ihre Arbeit aufgenommen hat, läuft auf Hochtouren. Der Ansturm ist groß, zwischenzeitlich gibt es bereits längere Wartezeiten. Viviane Moersig, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts, appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, die Abstrichstelle nur mit Termin und bei einem begründeten Verdachtsfall aufzusuchen. „Es ist verständlich, dass derzeit in Teilen der Bevölkerung eine große Unsicherheit herrscht. Umso wichtiger ist es nochmals darauf hinzuweisen, dass die Abstrichstelle ganz klar nur für begründete Verdachtsfälle vorgesehen ist. Getestet werden daher ausschließlich Personen, die vom Gesundheitsamt einbestellt worden sind. Alle, die keinen Termin vorweisen können, müssen von uns wieder weggeschickt werden“, stellt Moersig klar. Wer als begründeter Verdachtsfall gilt, ist durch Richtlinien des Robert-Koch-Instituts klar definiert.

Personen mit den typischen grippeähnlichen Symptomen, die Sorge haben, infiziert zu sein, melden sich daher bitte bei ihrem Hausarzt, um festzustellen, ob ein Verdachtsfall vorliegt. Sollte dies der Fall sein, leitet das Gesundheitsamt alles Weitere in die Wege. Eine direkte Zuweisung in die Abstrichstelle durch den Hausarzt ist nicht möglich.

Vermehrt suchen Menschen auch mit nur leichten Symptomen das Krankenhaus und die dortige Notfallambulanz auf, um sich auf das Corona-Virus testen zu lassen. Sofern es sich nicht um einen Notfall handelt, werden solche Personen im Normalfall ebenfalls wieder weggeschickt und an den Hausarzt oder das Gesundheitsamt verwiesen. „Wer glaubt, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben und unangekündigt in die Klinik kommt, muss sich klarmachen, dass er oder sie mit diesem Verhalten vor allem ältere oder immungeschwächte Patienten gefährdet, für die eine Corona-Infektion ernsthafte Folgen haben kann“, warnt Moersig. Darum gilt auch hier, nicht zum Arzt oder in die Klinik zu gehen, sondern umgehend telefonisch mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen und nach Möglichkeit die sozialen Kontakte zu reduzieren.

Links und Informationen zum Coronavirus und auch zur Frage wer ein Verdachtsfall ist und sich testen lassen sollte, finden Sie unter www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz

Weitere Erkrankte bestätigt


Zum jetzigen Zeitpunkt (14. März, 18:45 Uhr) sind drei weitere COVID19-Erkrankungen im Landkreis bestätigt worden, darunter erstmals ein Säugling, die alle auf einen bereits bekannten Fall im Landkreis zurückzuführen sind. Alle Betroffenen sind in einem gesundheitlich guten Zustand. Das Gesundheitsamt ermittelt und kontaktiert auch in diesen Fällen weitere Kontaktpersonen. Die Zahl der bestätigten Infektion im Landkreis ist damit zum jetzigen Zeitpunkt auf 13 gestiegen.

Symbolbild Corona