CTC ist eine Methode, die Kommunen zur Planung und Steuerung ihrer Präventionsarbeit einsetzen können. Vorhandene Bedarfe und Ressourcen können mit CTC ermittelt, Lücken erkannt sowie effektive Angebote und Programme „nach Maß“ eingesetzt werden. Diese werden dadurch im Bereich der sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zielgenauer, wirksamer und im Erfolg überprüfbarer gestaltet.
Ziel ist es bei den Heranwachsenden wichtige Schutzfaktoren zu stärken und Risikofaktoren zu verringern. Die Wirkung von Schutz- und Risikofaktoren auf die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist wissenschaftlich nachgewiesen. CTC fokussiert die Schutz- und Risikofaktoren, die sich auf lokaler Ebene beeinflussen lassen. Dies geschieht durch die Entwicklung und Umsetzung passgenauer präventiver Angebote.
Darüber hinaus unterstützt die Strategie dabei Behörden, Organisationen und Bewohner zusammenzubringen, um die vorhandenen Strukturen und das Angebot gezielt weiterzuentwickeln und zu stärken.
Was sind Schutzfaktoren?
Schutzfaktoren fördern ein gesundes und sicheres Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Gute Beziehungen oder Anerkennung von prosozialem Verhalten in der Schule oder familiärer Zusammenhalt stellen Beispiele für Schutzfaktoren dar.
Was sind Risikofaktoren?
Risikofaktoren sind Gegebenheiten, die das Entstehen von Problemverhalten bei Kindern und Jugendlichen begünstigen. Hierzu gehören beispielsweise Konflikte in der Familie oder eine fehlende Bindung zur Schule oder Entfremdung und Auflehnung gegenüber den gängige Regeln in der Gesellschaft.
