Gesundheit in der Flüchtlingshilfe

Sie können viele Infektionskrankheiten mit einfachen Hygienemaßnahmen sowie durch einen ausreichenden eigenen Impfschutz verhindern.



Infektionsschutz ist ein generelles Thema für Bewohner und Besucher von Heimen und Gemeinschaftsunterkünften verschiedenster Art. Speziell für Gemeinschaftsunterkünfte für geflüchtete Menschen gibt es hierzu ein Informationsblatt vom Landesgesundheitsamt Baden Württemberg.

In Deutschlang übliche Vorsorgeimpfungen finden in anderen Ländern oft nicht statt. Das gilt auch für Masern. Speziell hierzu gibt es das Merkblatt-Masern, herausgegeben von der leitenden Polizeiärztin des Landes.   

Der Einsatz für geflüchtete Menschen ist nicht immer einfach. In einer Gruppen- oder Einzelsupervision können problematische Erfahrungen, belastende Situationen und Konflikte aufgearbeitet werden. Im Rahmen einer Supervision können gemeinsam Wege gesucht werden, mit belastenden Erfahrungen und schwierigen Situationen umzugehen. Auch die Erarbeitung von praktischen Lösungen kann Thema sein. Supervision ist eine spezielle Form der Beratung (Coaching). Nähere Informationen und Beispiele aus der Flüchtlingshilfe gibt die Orientierunshilfe der deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching.

Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden sind kostbar. Warten Sie nicht lange sondern wenden Sie sich bei Bedarf an:


  • Christina Hopfner, Diakonie im Landkreis Lörrach, Telefon: 07621 9263 15, E-Mail: christina.hopfner@diakonie.ekiba.de
  • Antje Heduschke, Caritas im Landkreis Lörrach, Telefon: 0173 49 69 729, E-Mail: antje.heduschke@caritas-loerrach.de
Die Ehrenamtskoordinatorinnen stellen gerne Kontakt zu ausgebildeten Supervisoren/-innen her und klären die Finanzierung. Sowohl die Ehrenamtskoordinatorinnen, als auch die Supervisoren/-innen unterliegen der Schweigepflicht.
Auf der Sonderseite des Robert-Koch-Instituts "Asylsuchende und Gesundheit" finden sie zahlreiche aktuelle Informationen bzw. Links zu diesem Thema.
Arztbesuche mit unzureichender Kenntnis der deutschen Sprache gestalten sich oft schwierig. Auf folgenden Internetseiten finden Sie Hilfestellungen:

  • Auf der Seite "Zanzu" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, wird mit Bildern, Audiodateien und in verschiedenen Sprachen informiert über den Körper, Familienplanung, Schwangerschaft, Sexualität, Beziehung, Gefühle, Rechte und Gesetzte.
  • Vom Gesundheitsministerium gibt es einen Leitfaden für Asylsuchende zu unsrem Gesundheitssystem in englischer Sprache