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Die Hundstage verdanken ihren Namen dem Hundestern (Sirius im Sternbild Großer Hund). In Europa dauern sie vom 24. Juli bis zum 24. August und sind identisch mit der heißesten Zeit des Jahres.
Die nachfolgenden Informationen sollen Ihnen helfen, während dieser Tage den Aufenthalt im Freien bei guter Gesundheit zu genießen.
Sonne und Haut
Dass Sonnenstrahlen die Haut nicht nur bräunen, sondern auch verbrennen können, diese Erfahrung hat wohl jeder schon gemacht. Ursache hierfür ist die ultraviolette Strahlung, die auch dauerhafte Schäden an Haut und Augen hervorrufen kann. Intensive UV-Bestrahlungen gelten als Ursache für Hautkrebs. Besonders Sonnenbrände im Kindesalter erhöhen das Hautkrebsrisiko.
Je nach Hauttyp kann sich ein Sonnenbrand schon nach wenigen Minuten Aufenthalt in der Sonne ausbilden. Die Aufenthaltsdauer kann jedoch durch Anwendung geeigneter Sonnenschutzmittel verlängert werden, wobei hierfür der Lichtschutzfaktor des jeweiligen Mittels entscheidend ist.
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Ozon und Lungen
Sommersmog steht gleichbedeutend mit hohen Ozonwerten in der heißen Jahreszeit. Er entsteht unter Hochdruckeinfluss bevorzugt an heißen, sonnenreichen und windarmen Sommertagen. Insbesondere durch den Kraftfahrzeugverkehr werden Stickstoffoxide und Kohlenwasserstoffe in großen Mengen freigesetzt. Unter Sonneneinwirkung bildet sich hierbei bodennahes Ozon.
Ozon kann je nach Konzentration und Einwirkungsdauer zu Gesundheitsstörungen, wie Atemwegsreizungen und Augenbrennen, führen. Ein eindeutiger Schwellenwert, ab dem gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten, kann nicht genannt werden, da die Empfindlichkeit gegenüber Ozon von Mensch zu Mensch sehr verschieden ist. Grundsätzlich gilt, dass zu Tageszeiten mit hoher Ozonbelastung (meist frühe Nachmittags- bis Abendstunden) körperlich anstrengende sportliche Ausdauerbelastungen im Freien vermieden werden sollten.
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Baden in Gewässern
Badespaß gehört zum Sommer wie das Schneevergnügen zum Winter. Während das Wasser in öffentlichen Bädern einer Aufbereitung und ständigen Überwachung unterliegt, wodurch ein gesundheitliches Risiko durch das Wasser selbst sehr gering ist, kann Baden in Gewässern durchaus mit gesundheitlichen Gefahren verbunden sein. Ursache hierfür können mikrobiologische aber auch chemische Belastungen sein. Insbesondere Fließgewässer, wie Bäche und Flüsse, stellen durch ihre häufig wechselnde Wasserqualität ein nicht abschätzbares gesundheitliches Risiko dar.
Offizielle Badegebiete werden in Deutschland von den Länderbehörden überwacht. Für bestimmte Bakterien und chemische Verbindungen müssen Richt- und Grenzwerte eingehalten werden, und die Sichttiefe muss mindestens einen Meter betragen.
Die gute Nachricht: In den vergangenen Jahren hat sich die Qualität der untersuchten Badegewässer ständig verbessert.
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