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Seit Ende November 2002 sind weltweit insgesamt 2601 Fälle einer ansteckenden, akuten Atemwegserkrankung aufgetreten.
Besonders betroffen sind Regionen in China (Hongkong, Provinz Guangdong und Provinz Shanxi), Kanada (Region Toronto), Singapur, Taiwan, Vietnam (Region Hanoi). Die Krankheit äußert sich in hohem Fieber und Beschwerden der Atemwege, wie z. B. Halsschmerzen, Husten oder Kurzatmigkeit.
Ein Teil der Patienten entwickelt eine schwere Lungenentzündung. Die Erkrankung wird von der Weltgesundheitsorganisation „schwere akute Atemwegserkrankung“ oder SARS genannt.
Die Ursache der Erkrankung ist bisher nicht bekannt, nach dem Infektionserreger wird aber weltweit intensiv geforscht. Nach bisherigem Kenntnisstand ist ein so genanntes Coronavirus möglicherweise Auslöser der Erkrankung.
Die Krankheit wird vermutlich durch Tröpfcheninfektion übertragen, die Zeit zwischen Übertragung und Erkrankungsbeginn beträgt 2 – 7 Tage. Da bisher hauptsächlich (vor allem ungeschütztes) Krankenhauspersonal betroffen war, wird davon ausgegangen, dass im wesentlichen nur erkrankte Patienten den Erreger übertragen.
Sowohl die niedergelassenen Ärzte als auch die Krankenhäuser wurden durch das Gesundheitsdezernat des LRA Lörrachs über die Symptome und Verhaltensweisen bei SARS bereits am 18.03.03 informiert.
Falls Sie befürchten, erkrankt zu sein, wenden Sie sich bitte an einen niedergelassenen Arzt/Ärztin.
Weitere Informationen zu SARS können Sie auf der Homepage des Robert Koch Institutes (RKI) , der zentralen Einrichtung des Bundes im Bereich des Infektionsschutz, einholen.
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