„Rheingold – Badische Geschichte(n)“
Do. 14.01.2010 bis Mo. 15.02.2010, außer Mittwochs täglich von 8:00–12:30h und Donnerstags zusätzlich von 13:30 –17:30h
„Rheingold – Badische Geschichte(n)“
Kategorien:
Ausstellung
Veranstaltungsort:
Landratsamt Lörrach - FoyerPalmstraße 3
79539 Lörrach
Tel.: 07621/410-0
Fax: 07621/410-1299
E-Mail: mail@loerrach-landkreis.de Homepage: www.loerrach-landkreis.de
Veranstalter:
Landratsamt LörrachPalmstraße 3
79539 Lörrach
Tel.: 07621/ 410-0
Fax: 07621/ 410-1299
Homepage: www.loerrach-landkreis.de
Glitzerndes echtes Gold – hier bei uns? Was nur wenige wissen: goldfündige Bergadern und Flüsse durchziehen den Landkreis Lörrach. Grund genug für die Schüler-AG der Minifossis unter ihrem Leiter Werner Störk die hiesigen Schätze einmal zusammen zu stellen. Am Donnerstag, 14. Januar 2010, um 11:00 Uhr wird die in Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv neu konzipierte und erstmals gezeigte Ausstellung von Landrat Walter Schneider im Foyer des Landratsamts eröffnet.
Die Schaustücke zeigen das vielfältige Wechselspiel von Gold und Macht, von Gold und Armut, von Tragödien, aber auch wissenschaftlicher Forschung. Das Besondere dabei: die Texte und viele Exponate haben einen direkten Bezug zum Oberrhein und Markgräflerland. Zum Beispiel der durch den Goldrausch von 1848 ruinierte „Kaiser von Kalifornien“ August Sutter aus Kandern oder die armen Goldwäscher an den Isteiner Rheinauen. Der Bogen ist weit gespannt: vom sagenhaften Rheingold der Nibelungen – hier spiegelt sich das Schicksal der Burgunder, die im 5. Jahrhundert von Worms her rheinaufwärts über Basel zur Rhône zogen – bis hin zu Hermann Goerings verschollenem Goldring, gewonnen durch einen riesigen Rheinbagger bei Rastatt. Die Ausstellung zeigt: Südbaden bietet viele historische Bezüge zum Gold. Zuletzt fand 2002, vor der Lörracher Haustür in Basel, der Showdown im Kriminalstück um die einzigartige Himmelsscheibe von Nebra statt. Zur Goldanalyse der Scheibe haben übrigens auch die Schopfheimer Youngster mit ihrer großen Golddatenbank ihr Scherflein beigetragen – die Sammlung der Minifossis bildete mit 120 Proben den größten Anteil von allen zur Verfügung stehenden Goldnachweisen.
Schon bei der Eröffnung werden von Werner Störk bei einem kleinen Rundgang die Exponate vorgestellt. Weitere öffentliche Führungen für Gruppen und Schulklassen können vereinbart werden (Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim, Tel. 07622-7091). Ein besonderes Highlight wird erst im Frühjahr wieder möglich: nämlich selbst im Rheinsand nach Gold zu schürfen. Wie’s geht, das zeigen die Minifossis mit professioneller Ausrüstung und ausgefeilter Siebetechnik. Als „Trockenübung“ kann im Landratsamt schon mal das Modell einer Goldwaschbank besichtigt werden.
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